Pressestimmen
Hohenloher Zeitung vom 19. August 2009
Seit sieben Jahren besteht das internationale Ensemble Capella Caesarea, das sich der Musik vor 1800 und den entsprechenden Instrumenten verschrieben hat. In Pfedelbach stand Musik des Frühbarock auf dem Programm. Das ist die Zeit des Dreißigjährigen Krieges mit all ihren Schrecken. Wenn die Musik jener Epoche dennoch oft fröhlich, ja unbeschwert klingt, so mag der Dennoch-Gedanke des Komponisten dahinterstehen. Das kurzweilige Programm enthielt ein gutes dutzend Namen, die nicht nur in ihrer Zeit große Bedeutung hatten. Auch heute noch werden sie von Kennern hoch geachtet, was sich auch an dem guten Besuch zeigte.
"Wasserburger Zeitung" vom 24. September 2008
„Capella Caesarea“ geben auf die alte Frage ihre ganz eigene Antwort: Eingerahmt durch das ungemein stimmungsvolle Interieur des bis auf den letzten Platz besetzten Wasserburger Rathaussaals, beschließt das Sextett die diesjährige Rathauskonzertreihe mit italienischem Frühbarock auf originalgetreuen Instrumenten. Der Gruppe gelingt damit mühelos ein kaum für möglich gehaltenes Kunststück – alter Wein in alten Schläuchen, der nichtsdestotrotz frisch, lebendig und befreiend unverkrampft wirkt.
Göttinger Tageblatt, 13. November 2007
Das Ensemble musiziert atmend und lebendig, jeder Musiker hat das Wesentliche seines Parts ebenso im Blick wie das Ganze, und so entsteht – befreit von unnötigem Beiwerk – eine wunderbare, vollkommen emotionale Interpretation, die technisch so leichtfüßig daherkommt, dass sie den Zuhörern direkten Zugang zur Komposition eröffnet. Wie überzeugend ein gemeinsam erarbeitetes musisches Verständnis klingen kann, wird hier eindrucksvoll deutlich.
Reutlinger General-Anzeiger vom 8.Mai 2007
PFULLINGEN. Geschichte verläuft kontinuierlich (und deshalb ohne wirkliche Brüche), und auch in der Musikhistorie kommt nichts so ganz von heut' auf morgen. Dennoch darf man die Jahre um 1600 mit einigem Recht als einen der größten Einschnitte in der Entwicklung der abendländischen Musik bezeichnen. Und eben jenem damals neu kreierten "stile moderno" hat die Konzertreihe in der Pfullinger Klosterkirche am Samstag einen Abend mit der Capella Caesarea gewidmet. Ein musikalisch ungewöhnlich reicher Abend, das sei gleich vorneweg gesagt.
"Die Rheinpfalz" vom 15.März 2007
Zeitreise in das barocke Italien
Auf eine Zeitreise geschickt hat am Sonntag die „Capella Caesarea“ ihr Publikum bei ihrem Konzert in der Protestantische Kirche in Haardt. Nicht nur die Instrumente waren dabei Zeugen aus vergangener Zeit. Auch die Aufführungspraxis war der des barocken Norditaliens nachempfunden.
Rottweiler Bote 2.11.2004
In verschiedenen Ensemblevariationen spielten die Musiker mit einer Klarheit und Schlichtheit, dabei so rein und intensiv, wie es nur Musikern gelingt, die ihr Instrument hervorragend beherrschen.
